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Sommer auf deiner Zunge – Rezept für vegane Beach Balls

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[Werbung] Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kristina Klinger und Miriam Camilla Millisterfer Okay, Schnee im Winter finde ich ja ganz nett. Wochenlang nasskaltes, graues Wetter hingegen möchte ich am liebsten überspringen. Wer wie ich den Sommer immer im Herzen trägt und noch dazu eine 

Mentale Geburtsvorbereitung – Affirmationskarten für deine kraftvolle Geburt

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[Dieser Beitrag enthält Werbung] Neben dem Aspekt der körperlichen Vorbereitung auf die Geburt – bleib in Bewegung, gehe spazieren, fahre Fahrad, praktiziere Schwangerschaftsyoga, mach was immer dir gut tut, um körperlich fit zu bleiben – spielt die mentale Geburtsvorbereitung eine ganz entscheidende Rolle. Schau also 

6 dates a day… für eine leichtere Geburt

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Falls du dich jetzt fragst, ob du dich zur Vorbereitung auf die Geburt deines Kindes nun sechsmal täglich mit deinem Partner verabreden sollst und ob ihr eure Dates obendrein mit einigen Datteln garnieren solltet: Im Grunde dreht es sich in diesem Beitrag hauptsächlich um Letztere. Tatsächlich können Datteln nämlich dazu beitragen, dass sich der Muttermund bei Geburtsreife (!), also wenn dein Kind bereit dazu ist, geboren zu werden, vergleichsweise schneller und leichter öffnet. Der regelmäßige Verzehr von Datteln gegen Ende des letzten Schwangerschaftstrimesters zählt für mich zu den geburtsvorbereitenden Maßnahmen, die so natürlich wirken, dass ein Versuch wohl kaum schaden kann.

Dattel ist nicht gleich Dattel

Solltest du bislang jedoch keine Freundin der orientalischen Frucht sein, dann geht es dir genauso, wie es auch mir noch bis vor einiger Zeit ging. Ich konnte den eher zähen, trockenen Dattelbeeren, wie sie meistens im Supermarkt oder in der Drogerie erhältlich sind kaum etwas abgewinnen. An genüsslichen, regelmäßigen Konsum überhaupt nicht zu denken. Aber dann kam ich eines Tages ganz unverhofft zur Offenbarung – oh ja! Das ist durchaus möglich angesichts dieser braun-rötlichen, ovalen Früchtchen. Dattel ist nämlich nicht gleich Dattel. Es gibt mittlerweile mehrere hundert verschiedene Sorten und da lohnt es sich wirklich, sich durch das verfügbare Sortiment zu probieren. Zu den bekannteren Sorten gehören sicherlich die sogenannten Medjool-Datteln. Diese sind zwar meist etwas teurer, als die handelsüblichen Deglet-Nour-Datteln, dafür bieten sie aber geschmacklich einen himmelweiten Unterschied. Statt vergleichsweise klein, mit wenig und eher zähem Fruchtfleisch, sind Medjool-Datteln ein zart schmelzender Gaumenschmaus, der förmlich auf der Zunge zergeht und nach Karamell und Honig schmeckt. Durch ihre natürliche Süße können dir die Früchte problemlos über Heißhungerattacken auf Süßigkeiten aller Art hinweg helfen.

(c) Kristina Klinger

Die Wissenschaft zum Thema Datteln und Geburt

Falls du dich nun also dafür entscheidest, mit (der richtigen Sorte) Datteln – zumindest für die Zeit bis zur Geburt – Freundschaft zu schließen, dann kannst du dich an nachfolgender, geburtsvorbereitender Verzehrempfehlung orientieren. In einer wissenschaftlichen Studie aus Jordanien aus dem Jahr 2011 wurden der regelmäßige Verzehr von Datteln und dessen Auswirkungen auf den Geburtsverlauf untersucht. Dazu aßen die teilnehmenden Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche bis zum errechneten Geburtstermin sechs Datteln täglich – die Kontrollgruppe verzichtete in ihrer Ernährung auf Datteln. Es zeigte sich, dass bei den Frauen aus der Dattelgruppe der Muttermund zu Geburtsbeginn weiter geöffnet war, die Wehen spontan eingesetzt hatten, wodurch weniger Interventionen nötig waren und die Geburten insgesamt kürzer dauerten, als bei der Vergleichsgruppe ohne Dattelkonsum. Diese Ergebnisse wurden 2017 durch eine zweite Studie aus dem Iran bestätigt.

Falls du also ein bzw. mehrere Date/s mit den Datteln eingehen möchtest, dir die Früchte aber pur zu süß sind, oder du aus einem anderen Grund damit haderst, Dattelbeeren pur zu verzehren, mixe dir ein paar Datteln in deinen Smoothie oder verarbeite die Datteln zu einer süßen Nascherei für Zwischendurch. Datteln sind durch die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe in jedem Fall eine sehr empfehlenswerte Alternative zu industriell hergestellten Süßigkeiten und sorgen augrund ihres süßen Geschmacks quasi ganz nebenbei für ein kleines bisschen mehr Erdung.

Die Fotos zu diesem Beitrag stammen von Familienfotografin Kristina Klinger.

Weitere Informationen zu dem Thema pflanzliche Ernährung von Mutter und Kind bekommst du bei Miriam C. Millisterfer, ganzheitliche vegane Ernährungsberaterin.

Müde, ausgelaugt & nicht du selbst: Postpartale Erschöpfung

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Allgegenwärtige Müdigkeit Kommt dir diese unbeschreiblich große Müdigkeit als Mama bekannt vor? Also wirklich große Müdigkeit… Unendlich. Riesig. Müüüde. Du könntest jederzeit sofort, auf der Stelle einschlafen. Am besten wäre ein ausgedehnter Winterschlaf. Du kannst dich noch dunkel daran erinnern, wie es sich anfühlt, alleine 

Don’t touch – die Purple Line und der Geburtsfortschritt

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Vertraue deinem Gefühl Vielleicht hast du selbst bereits die Erfahrung gemacht, dass du während der Geburt deines Kindes nicht berührt werden wolltest. Oder du hast eine entsprechende Vorahnung in Bezug auf deine bevorstehende Geburt. Möglicherweise hast du dann auf vaginale Untersuchungen unter der Geburt erst 

Hallo! Schön, dass du da bist!

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Be the girl who just decided to go for it

Ich möchte dir gerne von einem kleinen Mädchen erzählen, das einen großen Traum hatte. In diesem Traum stand ein riesengroßes Tipi auf einer wunderschönen Wiese voller Blumen, umringt von Obstbäumen. Im Vergleich zu der überdimensionalen Größe des Zeltes war der Eingang eher klein, gerade so, dass ein Mensch bequem das Tipi betreten konnte. Im Inneren des Zeltes herrschte eine ganz wundervolle Stimmung. Die Luft war quasi erfüllt von Freude, Sicherheit, Vertrauen, Loslassen, Miteinander und Geborgenheit. Am Eingang nahm das kleine Mädchen herzlich die Menschen in Empfang, die auf der Suche nach einem sicheren Ort von diesem Tipi gehört und sich auf die Reise begeben hatten. Jede(r) von ihnen kam aus ganz persönlichen, unterschiedlichen Gründen, die jedoch immer der Auslöser dafür waren, dass sie sich auf den Weg gemacht hatten. Unsicherheit, verlorenes oder noch nie gekanntes Vertrauen, Einsamkeit, Traurigkeit, ein Gefühl des Verlorenseins…

Im Inneren des Tipis wurde jedoch herzlich gelacht, sich umarmt, getanzt und gespielt. Währenddessen lag das kleine Mädchen bäuchlings im Eingang des Zeltes und beobachtete die vorbeiziehenden Wolken. Indem das Mädchen diesen wundervollen Ort geschaffen hatte, half es den Menschen wieder zu positiven Gefühlen zurückzufinden. Manche von ihnen erlebten zum ersten Mal ein Gefühl von Zugehörigkeit, Angenommensein & Liebe. Diesen Traum träumte das kleine Mädchen mehrere Male, es wurde älter und der Traum verblasste, bis er sich eines Nachts gar nicht mehr zeigte. Viele Jahre später wurde das Mädchen von damals Mutter und plötzlich trat dieser Traum wieder in Erscheinung. Er hatte sich verändert, war erwachsener geworden und nicht gleich auf den ersten Blick zu erkennen. Zeigte sich anfangs sehr zaghaft, mit der Geburt des zweiten Kindes dann aber wieder voller Kraft und völlig klar.

Mittlerweile ist aus dem Tipi mein Kursräumchen entstanden und ich bin Mutter von drei Kindern, die mich zu meinem großen Traum von damals zurückgeführt haben.