Schlagwort: Geburt

Neu ab April: Geburtsvorbereitung und Rückbildung als Präsenzkurse bei Shakti Yoga in Oberursel

Neu ab April: Geburtsvorbereitung und Rückbildung als Präsenzkurse bei Shakti Yoga in Oberursel

Einige von euch hatten sicherlich über mein Instagram-Profil mitbekommen, dass ich bis vor Kurzem noch auf der Suche nach einem Kursraum für Präsenzkurse war. Und was soll ich sagen, meine Suche war nur von kurzer Dauer: Es wurde mir von mehreren Seiten die perfekte Location 

Aktuelle Gruppenkurse zur Geburtsvorbereitung, Rückbildung & Fitness danach

Aktuelle Gruppenkurse zur Geburtsvorbereitung, Rückbildung & Fitness danach

Juhu, seit Juni sehen wir uns endlich auch wieder persönlich in der Milla Hebammenpraxis – ich freue mich riesig! Neben den Präsenzkursen wird es weiterhin zusätzlich dauerhafte Onlinekurse geben. Nachfolgend eine Übersicht aller in Kürze startenden Kurse mit Startterminen, den wichtigstens Infos in Kurzform und 

Drei Jahre Mama von drei Kindern – eine Bestandsaufnahme

Drei Jahre Mama von drei Kindern – eine Bestandsaufnahme

Heute feiert mein jüngster Sohn seinen dritten Geburtstag. Seit drei Jahren bin ich nun Mama von drei wundervollen Kindern und nehme diesen Festtag zum Anlass, um aufzuschreiben, was ich bisher von meinen Kindern und vom Leben lernen durfte. Die wichtigste Erkenntnis ist wohl die, dass das Leben stetig fließende Veränderung ist. Oftmals so fließend, dass ich hinterher gar nicht mehr genau sagen kann, wann wir eigentlich welche Routine und welchen Ablauf geändert und unseren sich stetig wandelnden Bedürfnissen angepasst haben. Manchmal (im Moment tatsächlich viel zu selten) sitze ich dann mit meinem Mann abends zusammen auf dem Sofa und wir beginnen Sätze mit „Weißt du noch, als wir…“, dann folgen Rückblicke auf scheinbar nie enden wollende Einschlafbegleitungen, zum drölfzigsten Mal dasselbe Buch vorgelesen, Beikoststarts bei denen mehr Essen im Umkreis von mindestens zwei Metern auf Boden und Möbeln, als im Magen der Kinder gelandet ist (dabei haben unsere beiden Hunde damals ganz hervorragende Vorarbeit zur Grundreinigung geleistet). Phasen des Familienlebens, die sich schrecklich unendlich anfühlen, wenn man gerade mittendrin steckt. Und am Ende gehen sie alle vorüber. Soviel ist klar. Und schneller, als du es merkst, kannst du dich gar nicht mehr genau daran erinnern, seit wann die Kinder abends innerhalb weniger Minuten einschlafen, stellst fest, dass kaum mehr Essen unter dem Tisch landet und fragst die Kinder, wann du endlich mal wieder dieses eine Buch vorlesen sollst…

Foto: Kristina Klinger

Das Leben ist Veränderung. Das Familienleben erst recht. Je mehr Familienmitglieder, desto mehr unterschiedliche Bedürfnisse gilt es unter einen Hut zu bringen. Kompromisse vereinbaren, ausloten, was für jede:n Einzelne:n gerade wichtig ist. Meine persönlich größte Herausforderung ist dabei, Tränen fließen lassen (egal von wem), Frust aushalten, Streit begleiten, für Wut einen guten Kanal finden. Gefühle aller Art rauslassen, annehmen und – als Eltern – aushalten können. Nur zu leicht – und das hat in der Regel mit den Erfahrungen aus unserer eigenen Kindheit zu tun – liegt der Fokus besonders bei „negativen“ Gefühlen ganz schnell auf dem Kind. Was ist nur mit diesem oder auch deinem (nicht mehr meinem) Kind los? Bewusstwerden ist dabei schon mal ein ganz wichtiger Schritt. Sich und die eigene Ausdrucksweise reflektieren. Warum halte ich es so schwer aus, wenn mein Kind wütet? Warum schiebe ich mein Kind wortwörtlich von mir weg, indem ich „das/dein Kind“ sage? Ist mein Kind nur dann wertvoll und liebenswert, wenn es sich jederzeit brav und angepasst verhält? Habe ich das möglicherweise selbst so erlebt? Oder geht es vielmehr darum, meinem Kind zu zeigen, dass ich es immer liebe, egal was (auch später im Leben) passiert? Sich in solchen Momenten fragen, was hat damals in ähnlichen Situationen mit mir als Kind stattgefunden? Wie haben meine Eltern reagiert? Haben es die eigenen Eltern geschafft, alle Gefühle empathisch und in Ruhe zu begleiten, oder habe ich durch andere Reaktionen meiner Eltern gelernt, bestimmte Gefühle zu unterdrücken? Vielleicht empfindest du extremes Unwohlsein, wenn dein Kind laut spielt? Möglicherweise kommen Gedanken auf wie, „Mist, gleich beschweren sich sicherlich die Nachbar:innen!“ Dabei geht es hintergründig um viel mehr. Vordergründig ist das Leben nun mal lebendig! Und das ist im Grunde wunderschön und lebenswert. Wie wäre das Leben denn, wenn wir alle brav und still, hübsch und ordentlich (spür mal hin, was diese Worte in dir bewirken) in Reihen auf unseren Stühlen sitzen würden? Niemand würde sich ungefragt äußern, niemand wäre neugierig auf das Leben, niemand würde Dinge erkunden, sich mit Sachen beschäftigen, die sie/ihn Raum und Zeit vergessen lassen, niemand aus vollem Herzen lachen, niemand wild und frei tanzen, sich bewegen. Leben eben. In meinen Augen wäre das Leben dann ziemlich tot. Deshalb lass die Nachbar:innen sich ruhig beschweren. In den meisten Fällen passiert das sowieso nur in deiner Vorstellung und es klingelt tatsächlich genau: niemand. Und falls doch, dann weißt du, dass auch in dieser Person ganz viel aus der eigenen Kindheitserfahrung wirkt, die es ihr/ihm so schwer macht, das laute Leben auszuhalten. Ich kann an dieser Stelle also sagen, dass meine Kinder mich ein ziemlich großes Stück näher zu mir selbst gebracht haben, dass ich mich seit ich Mama bin, so viel mehr mit mir selbst und mit meinen Erfahrungen, mit mir als Kind auseinandersetze, als je zuvor. All diese Themen sind mir vorher einfach nicht in den Sinn gekommen. Viele Themen brauchen sicherlich Zeit, um zu uns zu finden und treten dann in Erscheinung, wenn wir bereit dazu sind uns mit ihnen zu beschäftigen.

Foto: Julia Rosenberger

Es sind also nicht nur meine drei Kindern, die mich täglich ein Stückchen näher zu mir selbst bringen, sondern zu einem sehr großen Teil besonders ich selbst, als Kind, meine inneren Kindanteile. Denn du selbst als Kind bist immer noch da, auch wenn seit deiner Kindheit mittlerweile vielleicht schon ein paar Jahre vergangen sind. In der eigenen Kindheit zu graben ist bei Weitem nicht immer einfach, es geht mitunter ziemlich matschig zu, wenn du es aber zulässt, dass dich dein/e Kind/er an deine Kindheitsthemen heranführen, du einfach loslegst und die Fortschritte bzw. Erkenntnisse sichtbar werden – es gibt kaum etwas so tief Befreiendes. Deshalb feiere ich heute nicht nur meinen dreijährigen Sohn, der wahrlich die Sonne im Herzen trägt, sondern auch mich selbst für den Weg, den ich bisher zurückgelegt habe und die Stärke, die jede Mutter in sich trägt.

Spring ins kalte Wasser – ganz nach dem Motto: Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!

Geburtsvorbereitung to go – 1:1 Vorbereitung auf die Geburt deines Kindes

Geburtsvorbereitung to go – 1:1 Vorbereitung auf die Geburt deines Kindes

Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen, der Frühling ist endlich da! Die Natur blüht wieder auf und wir – nach monatelangem Grau – gleich mit. Das herrliche Wetter hebt die Stimmung und lockt uns wohl alle wieder mehr nach draußen, der beste Grund auch Einzelkurse 

Sommer auf deiner Zunge – Rezept für vegane Beach Balls

Sommer auf deiner Zunge – Rezept für vegane Beach Balls

[Werbung] Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Kristina Klinger und Miriam Camilla Millisterfer Okay, Schnee im Winter finde ich ja ganz nett. Wochenlang nasskaltes, graues Wetter hingegen möchte ich am liebsten überspringen. Wer wie ich den Sommer immer im Herzen trägt und noch dazu eine 

6 dates a day… für eine leichtere Geburt

6 dates a day… für eine leichtere Geburt

[Unbeauftragte Werbung wegen Verlinkung und Namensnennung]

Falls du dich jetzt fragst, ob du dich zur Vorbereitung auf die Geburt deines Kindes nun sechsmal täglich mit deinem Partner verabreden sollst und ob ihr eure Dates obendrein mit einigen Datteln garnieren solltet: Im Grunde dreht es sich in diesem Beitrag hauptsächlich um Letztere. Tatsächlich können Datteln nämlich dazu beitragen, dass sich der Muttermund bei Geburtsreife (!), also wenn dein Kind bereit dazu ist, geboren zu werden, vergleichsweise schneller und leichter öffnet. Der regelmäßige Verzehr von Datteln gegen Ende des letzten Schwangerschaftstrimesters zählt für mich zu den geburtsvorbereitenden Maßnahmen, die so natürlich wirken, dass ein Versuch wohl kaum schaden kann.

Dattel ist nicht gleich Dattel

Solltest du bislang jedoch keine Freundin der orientalischen Frucht sein, dann geht es dir genauso, wie es auch mir noch bis vor einiger Zeit ging. Ich konnte den eher zähen, trockenen Dattelbeeren, wie sie meistens im Supermarkt oder in der Drogerie erhältlich sind kaum etwas abgewinnen. An genüsslichen, regelmäßigen Konsum überhaupt nicht zu denken. Aber dann kam ich eines Tages ganz unverhofft zur Offenbarung – oh ja! Das ist durchaus möglich angesichts dieser braun-rötlichen, ovalen Früchtchen. Dattel ist nämlich nicht gleich Dattel. Es gibt mittlerweile mehrere hundert verschiedene Sorten und da lohnt es sich wirklich, sich durch das verfügbare Sortiment zu probieren. Zu den bekannteren Sorten gehören sicherlich die sogenannten Medjool-Datteln. Diese sind zwar meist etwas teurer, als die handelsüblichen Deglet-Nour-Datteln, dafür bieten sie aber geschmacklich einen himmelweiten Unterschied. Statt vergleichsweise klein, mit wenig und eher zähem Fruchtfleisch, sind Medjool-Datteln ein zart schmelzender Gaumenschmaus, der förmlich auf der Zunge zergeht und nach Karamell und Honig schmeckt. Durch ihre natürliche Süße können dir die Früchte problemlos über Heißhungerattacken auf Süßigkeiten aller Art hinweg helfen.

(c) Kristina Klinger

Die Wissenschaft zum Thema Datteln und Geburt

Falls du dich nun also dafür entscheidest, mit (der richtigen Sorte) Datteln – zumindest für die Zeit bis zur Geburt – Freundschaft zu schließen, dann kannst du dich an nachfolgender, geburtsvorbereitender Verzehrempfehlung orientieren. In einer wissenschaftlichen Studie aus Jordanien aus dem Jahr 2011 wurden der regelmäßige Verzehr von Datteln und dessen Auswirkungen auf den Geburtsverlauf untersucht. Dazu aßen die teilnehmenden Frauen ab der 36. Schwangerschaftswoche bis zum errechneten Geburtstermin sechs Datteln täglich – die Kontrollgruppe verzichtete in ihrer Ernährung auf Datteln. Es zeigte sich, dass bei den Frauen aus der Dattelgruppe der Muttermund zu Geburtsbeginn weiter geöffnet war, die Wehen spontan eingesetzt hatten, wodurch weniger Interventionen nötig waren und die Geburten insgesamt kürzer dauerten, als bei der Vergleichsgruppe ohne Dattelkonsum. Diese Ergebnisse wurden 2017 durch eine zweite Studie aus dem Iran bestätigt.

Falls du also ein bzw. mehrere Date/s mit den Datteln eingehen möchtest, dir die Früchte aber pur zu süß sind, oder du aus einem anderen Grund damit haderst, Dattelbeeren pur zu verzehren, mixe dir ein paar Datteln in deinen Smoothie oder verarbeite die Datteln zu einer süßen Nascherei für Zwischendurch. Datteln sind durch die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe in jedem Fall eine sehr empfehlenswerte Alternative zu industriell hergestellten Süßigkeiten und sorgen augrund ihres süßen Geschmacks quasi ganz nebenbei für ein kleines bisschen mehr Erdung.

Die Fotos zu diesem Beitrag stammen von Familienfotografin Kristina Klinger.

Weitere Informationen zu dem Thema pflanzliche Ernährung von Mutter und Kind bekommst du bei Miriam C. Millisterfer, ganzheitliche vegane Ernährungsberaterin.

Don’t touch – die Purple Line und der Geburtsfortschritt

Don’t touch – die Purple Line und der Geburtsfortschritt

Vertraue deinem Gefühl Vielleicht hast du selbst bereits die Erfahrung gemacht, dass du während der Geburt deines Kindes nicht berührt werden wolltest. Oder du hast eine entsprechende Vorahnung in Bezug auf deine bevorstehende Geburt. Möglicherweise hast du dann auf vaginale Untersuchungen unter der Geburt erst 

Hallo! Schön, dass du da bist!

Hallo! Schön, dass du da bist!

Be the girl who just decided to go for it Ich möchte dir gerne von einem kleinen Mädchen erzählen, das einen großen Traum hatte. In diesem Traum stand ein riesengroßes Tipi auf einer wunderschönen Wiese voller Blumen, umringt von Obstbäumen. Im Vergleich zu der überdimensionalen